Aufgewerteter Ortskern

Die Aufwertung der Ortskerne ist vorangeschritten

Der Häfnerplatz in Urberach mit der Kelterscheune wurde zu einem beliebten Veranstaltungsort. Der Ortskern von Ober-Roden hat mit der Aufpflasterung und Neugestaltung des Verkehrsraums eine optische und funktionale Aufwertung erfahren. Die Parkplatzsituation wurde erheblich entspannt. Ohne mein Zutun gäbe es heute nicht den Parkplatz hinter dem Zehnthof – eine große Hilfe für die ansässigen und ansiedlungswilligen Geschäftsleute und natürlich auch deren Kundschaft.

Als Vorsitzender des Aufsichtsrats der IC Rödermark AG sowie als Baudezernent konnte ich die  Wirtschaftsförderung positiv beeinflussen,  obwohl diese von der seinerzeitigen Koalition mit Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom Juli 2006 aus der Stadtverwaltung gänzlich ausgegliedert wurde. Dieser Zustand kann so nicht bleiben. Wirtschaftsförderung muss vielmehr in einer Stabsstelle beim Bürgermeister gebündelt werden, wie dies in den meisten Städten im Kreis der Fall ist.

Die zum RödermarkFestival’07 erstmals in der Kulturhalle durchgeführte Jungunternehmermesse wurde in den Jahren 2008 und 2010 als Kongress-Messe Fitness & Business veranstaltet, zuletzt mit dem Schwerpunkt Kindergesundheit“. Für 2012 ist als Schwerpunkt „Gesundheit im Alter“ vorgesehen.

Die Berufsakademie Rhein-Main, in deren Gesellschafterversammlung ich als Bürgermeister den Vorsitz führe, ist zur finanziell erfolgreichen und größten Berufsakademie in Hessen geworden. Sie ist ein Ausbildungsangebot in enger Verzahnung von Theorie und Praxis an die Unternehmen der Region und die künftigen Führungskräfte der mittelständischen Wirtschaft.

Die Zusammenarbeit mit dem Gewerbeverein wurde intensiviert und hat in etlichen erfolgreichen Projekten ihren Niederschlag gefunden: Gemeinsame Neujahrsempfänge, "Neuer Markt - midde noi!", Aktion "Wir für Rödermark" mit konkreten Vorschlägen zur Gestaltung des Stadtbildes usw.

Das im Sommer 2006 eröffnete neue Badehaus wird zwar ein dauerhafter Zuschussbetrieb bleiben; es ist jedoch ein wichtiger Standortfaktor, dient der Gesundheit der Bevölkerung sowie den erfolgreichen Schwimmvereinen und ist ein wichtiger Bestandteil des Schulsports: Alle Kinder, die die Grundschule verlassen, können schwimmen!

In ähnlicher Weise verhält es sich mit der Kulturhalle, die zwar – mit noch höherem Aufwand und einer Leasing-Vertragslaufzeit von über 20 Jahren – ebenfalls nur defizitär betrieben werden kann, die aber, einschließlich ihrer Nebenräume, aus dem öffentlichen Leben und dem Vereinsleben nicht mehr wegzudenken ist und deren Theater- und Veranstaltungsprogramm in enger Kommunikation mit den Besucherinnen und Besuchern gestaltet wird.

Beide Einrichtungen – Badehaus und Kulturhalle – dürfen nicht durch Einschränkung der Nutzungszeiten noch unwirtschaftlicher gemacht werden, sondern müssen noch attraktiver werden, um die Einnahmesituation zu verbessern.

Trotz schwieriger Finanzlage wurden an der Vereinsförderung keine Abstriche gemacht. 2010, also 33 Jahre nach Gründung der Stadt Rödermark, wurden die beiden Dachverbände der über 70 Ortsvereine zu einem gemeinsamen Vereinsring zusammengeschlossen.

Die Büchereien in Ober-Roden und Urberach haben durch Optimierung der Öffnungszeiten und benutzerfreundliche Gebühren eund ehrenamtlicher Unterstützung erheblichen Zuwachs zu verzeichnen. 2010 ist der Onleihe-Service dazugekommen. Gerade diese wichtige Bildungseinrichtung, die mit den Schulen eng zusammenarbeitet, muss weiter ausgebaut werden.
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